2.1.2.1. Automatische Verknüpfungserzeugung

Die Datenerfassung über “Create” wurde bereits grundlegend erläutert. Diese gilt es nun zu vertiefen und die WissKI-spezifische Eigenheiten vorzustellen. Dafür wird noch einmal die zuvor erfasste Entity “ER 16197” des Konzepts “Beleg” herangezogen.

Eine Besonderheit von WissKI stellt die automatische Verknüpfungserzeugung dar.  Das bedeutet, dass bei der Eingabe von Informationen in eigens dafür eingerichtete Felder eine neue Instanz einer anderen Gruppe (wie zuvor unter „Navigate“ in 2.1 aufgelistet gesehen) erzeugt wird. Dies kann beispielsweise am Feld „Sammler“ innerhalb der Beleg-Eingabemaske nachvollzogen werden.

In diesem Feld ist diejenige Person zu erfassen, die die Pflanze (Pflanze + Präparationsvorgang → Beleg) aufgesammelt hat. Personen bilden im vorliegenden System eine eigene Gruppe, die über eine eigene Maske erfasst werden. Will man eine bestimmte Person als Sammler in der Eingabemaske für den Beleg angeben und ist diese Person bereits im System angelegt worden, schlägt dieses die betreffende Person nach Eingabe von einigen Zeichen in das Feld „Sammler“ vor. Ist die Person im System noch nicht bekannt, wird mit Eingabe des Namens im Feld „Sammler“ nach Abspeichern des Datensatzes eine neue Instanz in der Gruppe der Personen mit dem eingegebenen Namen angelegt. Dies geschieht, ohne dass die Person explizit in einer Personenmaske angelegt werden muss. Zur Vervollständigung der Personendaten muss die angelegte Instanz separat aufgerufen werden. Über den soeben geschilderten Weg wurde lediglich der Personenname angelegt.

Durch getrennte Masken für die Eingabe verschiedener Kategorien – z. B. eine getrennte Maske für Belege und eine Maske für Personen – können Daten gekapselt werden. Ähnlich wie bei Wikipedia gelangt man durch die Verlinkungsmöglichkeiten von Entity zu Entity und von Konzept zu Konzept.