3.4.2. Linkblockpfade erstellen

Zu finden ist der neu angelegte Linkblock Pathbuilder unter Configuration → Pathbuilders → WissKI Linkblock PB → Edit

Der Pathbuilder funktioniert ähnlich dem „normalen“ Pathbuilder. Es werden Pfade für eine Hauptgruppe (=Maske) erstellt, die Informationen aus anderen Hauptgruppen anzeigen sollen.

Abfolge am Beispiel “Hersteller”:

Bei Personen soll angezeigt werden, welche Objekte sie hergestellt haben. Die Daten wurden im Kontext des Sammlungsobjekts erfasst, indem unter “Hersteller” ein bestimmter Personenname eingegeben wurde. Nun ist gewünscht, dass im Kontext der Person aufgezeigt wird, welche Objekte diese hergestellt hat, ohne diese Imnformation noch einmal explizit zu erfassen. Damit vermeidet man Datenredundanz.

  1. Schritt:
    Zunächst ist ein bestehendes Bundle auszuwählen, dem die Linkblock Pfade zugeordnet werden sollen, in diesem Fall das Bundle “Personen”. Dafür im Linkblock Pathbuilder auf “+Add existing path” klicken:

    Anschließend wird das bereits für die Hauptmaske der Personen angelegte Bundle/Gruppe aus einem Dropdown-Menü ausgewählt, in dem sich alle im System befindlichen Bundles/Gruppen befinden:

    Hier anschließend „Person“ auswählen, da ausgehend von der Person angezeigt werden soll, welche Objekte sie hergestellt hat.

    Achtung: manchmal sind Bezeichnungen von Gruppen doppelt vergeben. Nur das richtige Hauptbundle wird nach der Auswahl mit fett geschriebenem Titel im Pathbuilder angezeigt! Ist der Pfadtitel in normaldicker Schrift geschrieben, handelt es sich um einen anderen Pfad, der ebenfalls “Person” etc. heißt.

    Wurde das falsche Bundle ausgewählt, kann dieses wieder gelöscht werden. Dazu auf den Pfeil rechts des Edit-Buttons klicken und anschließend auswählen:
    Niemals auf „delete path completely“ klicken, da es sich hierbei um einen bereits aus bestehenden Pfaden ausgewählten Pfad handelt. Löscht man ihn komplett, dann verschwindet er auch in den anderen Pathbuildern im System.
     
  2. Schritt:

    Ist die richtige Gruppe gefunden, kann anschließend ein neuer Linkblock Pfad modelliert werden:
    Klicken auf „add path“
    Dann modellieren:
    E21 Person -> P14i carried out -> E12 Production -> P108 has produced -> S1 Colelction Object -> P38 has preferred Identifier -> S3 Inventory Number -> P3 has note
    Disambiguierung wird auf die Instanz gesetzt, zu deren Datenpool man referenzieren möchte. Da in diesem Fall Objekte angezeigt werden sollen, die durch eine Inventarnummer identifiziert werden, wird die Disambiguierung auf „S1 Collection Object“ gesetzt:


    Dann abspeichern; Grundeinstellung „ do not connect a field“ bleibt bestehen:
    Anschließend den neu erstellten Pfade unter die Gruppe „Person“ einrücken,Pfad aktivieren (enable Häkchen setzen) und dann abspeichern ->  hierbei unbedingt beachten!! IMMER „Save without form generation“ klicken, nicht falls vorhanden „Save and generate bundles and fields“.
    Anschließend speichern über „Save without form generation"
     

  3. Schritt
    Prüfen, ob alles geklappt hat; dazu eine Person suchen, die ein Objekt hergestellt hat, z.B. indem man über FIND auf advanced search klickt und das Sammlungsobjekt auswählt; anschließend öffnen sich die Felder innerhalb der Sammlungsobjektmaske, die nun durchsucht werden können. Dann das Feld „Hersteller (Person) auswählen und die Filtereinstellung „contains“ auf „not empty“ setzen; anschließend Suche starten;
    Aus der Trefferliste einen Datensatz auswählen, öffnen und auf den Hersteller klicken; anschließend gelangt man auf einen Personendatensatz wo nun rechts der Linkblock erscheint und unter „Hersteller von Objekt“ die jeweiligen Objekte aufgelistet sind.
     

Zusammenfassung:

Beim Modellieren von Pfaden für den Linkblock beachten:

  • "+Add existing path” → zunächst muss die Maske, in der der neue Pfad angezeigt werden soll, ausgewählt und nicht neu erzeugt werden
  • die Modellierung selbst funktioniert wie für “normale” Pfade
  • Voreinstellung “do not connect a field” bleibt
  • nach Erstellen und Einordnen des Pfades → Save without form generation